Dünenbuggys stehen für ein besonderes Lebensgefühl. Wenn man an diese Autos denkt, dann sieht man sie direkt in Miami über den Strand rasen, mit braun gebrannten und durchtrainierten Männern und Frauen an Bord. Jeder schaut einem Dünenbuggy hinterher. Denn ganz ehrlich – diese Autos sind denkbar unpraktisch und lediglich dazu da Spaß zu haben. Aber genau das macht den Reiz am Dünenbuggy fahren auch aus. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann man, wenn man einen Dünenbuggy dann auch wirklich durch die Dünen fahren kann.

1964

wurde der Original Meyers Manx dune buggy gebaut.

Wie klappt es, gibt es Tipps & Tricks?

Staub, Adrenalin und endlose Weite – wer einmal mit einem Dünenbuggy durch die Wüste gefahren ist, weiß, was für ein unglaubliches Erlebnis das sein kann. Es ist nicht nur eine Fahrt, sondern ein Abenteuer. Doch wie kommt man eigentlich dazu, einen Dünenbuggy zu fahren? Muss man einen speziellen Führerschein haben? Und wo findet man die besten Spots? Hier kommen die wichtigsten Tipps und Tricks, wie dein Dünenbuggy-Traum Wirklichkeit wird.

Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Ländern brauchst du keinen besonderen Führerschein, um einen Buggy zu fahren. Ein normaler Pkw-Führerschein reicht fast überall aus, manchmal wird nicht einmal der verlangt – besonders wenn du dich für eine geführte Tour entscheidest. Die Buggys sind meistens Automatik-Fahrzeuge, lassen sich intuitiv steuern und werden vor Ort meist kurz erklärt. Wer etwas Respekt vor dem Fahren im Gelände hat, kann beruhigt sein: Die Touren sind in der Regel an Anfänger angepasst, du wirst nicht einfach in die Wüste geschickt, sondern bekommst einen Guide, der die Route vorgibt und im Notfall hilft.

Die beliebtesten Orte fürs Buggyfahren sind Wüstenregionen – zum Beispiel die Sahara in Marokko oder Tunesien, die Dünen von Dubai oder die trockenen Weiten rund um San Pedro de Atacama in Chile. Aber auch in Europa gibt es einige spannende Angebote: etwa auf den Kanaren, in Andalusien oder auf griechischen Inseln mit trockener, felsiger Landschaft. Wichtig ist, dass du bei der Wahl des Anbieters auf Seriosität achtest – gute Bewertungen, ein gepflegter Fuhrpark und Sicherheitsausrüstung wie Helm und Brille sollten selbstverständlich sein.

Ein weiterer Punkt: die richtige Kleidung. Auch wenn es verlockend ist, in Shorts zu fahren – lange, luftige Kleidung schützt dich besser vor Sonne, Sand und dem gelegentlichen Kratzer. Eine Sonnenbrille ist Pflicht, idealerweise mit festem Sitz. Viele Veranstalter stellen zusätzlich Schutzbrillen und Tücher gegen den Sand zur Verfügung. Festes Schuhwerk ist ebenfalls empfehlenswert, denn du wirst sicher auch mal aussteigen, durch den Sand laufen oder kleine Hügel erklimmen.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, einen Dünenbuggy selbst zu mieten, solltest du dich vorab genau informieren: Ist das Gelände frei befahrbar? Gibt es Einschränkungen oder geschützte Zonen? Gerade in ökologisch sensiblen Regionen ist Rücksicht geboten. Geführte Touren haben hier den Vorteil, dass sie legal, sicher und oft auch informativ sind – dein Guide kennt die Umgebung und weiß, wo es die schönsten Aussichtspunkte oder Fotospots gibt.

Ein Dünenbuggy-Törn ist meist kein ganztägiges Abenteuer, sondern dauert zwischen ein und drei Stunden. Ideal also, um ihn in eine Rundreise einzubauen oder mit einem Tag am Strand oder in der Wüste zu kombinieren. Und das Beste: Du brauchst kein Motorsport-Fan zu sein, um daran Spaß zu haben – das Fahrgefühl, die Landschaft und der Nervenkitzel machen das Erlebnis zu etwas ganz Besonderem. Wer’s einmal gemacht hat, wird verstehen, warum so viele davon schwärmen.

Buggys sind nicht nur in der Wüste oder in Dünen ein exellentes Fortbewegungsmittel. Einen Dünenbuggy fahren macht viel Spaß.
Buggys sind nicht nur in der Wüste oder in Dünen ein exellentes Fortbewegungsmittel. Einen Dünenbuggy fahren macht viel Spaß.

Erfahrungsbericht – Wie war es einen Dünenbuggy fahren zu können?

Leider haben wir aktuell noch keinen Erfahrungsbericht davon, wie es ist mit dem Buggy über Stock und Stein zu rasen. Ihr habt einen tollen Erfahrungsbericht dazu? Dann schreibt uns gerne.

Zu luftig? Dann schaut euch diese Bucket List Ideen an.

Dünenbuggys haben keine Fenster und sind daher eine luftige Angelegenheit. Dreck und Staub fliegt euch direkt auf den Helm und die Kleidung. Wenn ihr lieber weniger dreckige Punkte auf eure Liste nehmen wollt, dann schaut euch diese Bucket List Ideen an.

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